Ich schaffe Neues

Jes 43, 18 Denkt nicht an das, was früher war, und was vormals war – kümmert euch nicht darum. 19 Seht, ich schaffe Neues, schon spriesst es, erkennt ihr es nicht? Ja, durch die Wüste lege ich einen Weg und Flüsse durch die Einöde.

Jes 65,17 Denn seht, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, und dessen, was früher war, wird nicht mehr gedacht werden, und man wird es nicht mehr bedenken.

 

Als diese Texte entstehen, ist für Israel gerade die Welt zusammengebrochen: Besiegt vom babylonischen Heer ist die Oberschicht deportiert worden; die Zurückgebliebenen müssen die Zerstörung des Tempels miterleben. Der Tempel war bis dahin das Symbol für die Gegenwart Gottes gewesen. Nun ist die politische wie spirituelle Kraft Israels gebrochen. Aber der Profet, der wohl auch nach Babylon deportiert worden ist, nimmt die Zukunftsverheissungen Gottes wahr. Damit entsteht eine neue Perspektive, die sogar den Himmel einschliesst.

Auch in unserer Welt sind solche Zukunftsverheissungen nötig, sogar, wenn scheinbar alles weiterläuft, wie immer…

 

2 Kommentare

  1. Maja Peter · April 2, 2016

    ….Da ist es schwer, zu vertrauen und die Hoffnung zu bewahren…..

    Gefällt 1 Person

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