zuverlässig und wahr

Offb 21, 1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, sah ich vom Himmel herabkommen von Gott her, bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. 3 Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: Siehe, die Wohnung Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird mit ihnen sein, ihr Gott. 4 Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, und kein Leid, kein Geschrei und keine Mühsal wird mehr sein; denn was zuerst war, ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sagt: Schreib, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.

 

Wieder ist der Tempel von Jerusalem zerstört – dieses Mal durch römisches Militär – wieder ist die Bedrohung für die Bevölkerung gross. Aber der Autor lässt sich nicht vom Bewusstsein abbringen, dass Gott weiterhin bei den Menschen ist.

Was bräuchte ich, um in diese Grundüberzeugung einstimmen zu können?

 

2 Kommentare

  1. Marion Zwanzig · April 3, 2016

    Liebe Frau Becker,
    ich persönlich brauchte Ihre Frage am Ende des Textes, um zu merken, dass mir diese Grundüberzeugung nicht abhanden gekommen ist, obwohl ich in den letzten Wochen immer stärker an meinem Glauben zu zweifeln begann und ich zugeben muss, das ich in diesem Jahr die Osterfreude noch nicht gespürt habe.
    Gott wird abwischen alle Tränen, es wird kein Leid, keine Mühsal, kein Geschrei mehr sein… So oft habe ich dies am Bett eines Sterbenden Menschen gedacht, oder als meine Überzeugung im Gespräch geäußert. Es ist mir ein Trost daran zu Glauben, dass nach dem Tod eine Zeit ohne Schmerzen und Leid beginnt.
    Es ist gut, wenn ich mich heute daran erinnere, dass ich auch zu Lebzeiten schon mehrfach erfahren habe, dass etwas Neues nach Lebenskrisen begonnen hat und ich Gott dankbar dafür war – und bin.
    Da keimt gerade ein Samenkorn und wird zu einem Pflänzchen Hoffnung.
    Prima, dass Ostern noch nicht vorbei ist.

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    • brigittebecker · April 4, 2016

      Beim Lesen Ihres Kommentars denke ich grad: vielleicht ist Ostern viel mehr eine Perspektivänderung, die nie abgeschlossen ist, die von Erinnerung, Aktualisierung, Wiederholen lebt und immer weiter geht. Wie sollten wir auch begreifen, was wir da glauben 🙂 Danke für Ihren Kommentar

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