Nichtwissen – der Geist des Anfangs

Sobald wir über etwas Bescheid zu wissen glauben, machen wir dadurch einen anderen Verlauf der Dinge unmöglich. Sobald wir nicht mehr aus dem Nichtwissen heraus leben, fixieren wir unsere Situation so, dass wir das unablässige In-Erscheinung-Treten der Dinge und Ereignisse nicht mehr zu erleben vermögen. Die Dinge geschehen aber und nichts bleibt so, wie es ist. Indem wir jedoch Vorstellungen darüber hegen, was unserer Meinung nach geschehen sollte, hindern wir uns daran zu sehen, was tatsächlich geschieht. Uns entrüstet, wenn unsere Erwartungen sich nicht erfüllen. Gelingt es uns hingegen, sie loszulassen, befinden wir uns im Einklang mit dem, was in Erscheinung tritt.

Berni Glasman Roshi

Gefunden und zitiert aus: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:7hru3BOnQucJ:www.peacemaker.ch/app/download/5805831810/Bernie1.pdf%3Ft%3D1376948039+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=ch

 

Ein Kommentar

  1. Anita Ochsner · Mai 2, 2016

    das ist die Kunst, im Alltag und bei der Arbeit. Den Geist eines Neu-Anfangs aufzunehmen und ihn zu gehen. Alte festgefahrene Muster hinter sich zu lassen, wenn dennoch doch das Neue sich aus dem „vorher“ heraus entwickelt. Auf dem Neuen Weg sich vom Alten lösen, damit das „in neues Treten“ gelingt. Und wie schwierig wird es, wenn sich zum Neuen bereits wieder „festgefahrene“ Erwartungen, auch anderer, einstellen?! Welche Erwartungen, sollen sich denn Erfüllen?! Wie schwierig? Für sich selbst und erst in einem Team gegenüber Menschen die auf irgendeine Weise auf Unterstützung angewiesen sind und einen neuen Weg gehen. Eine Kunst diesen in offenem Geist zu beschreiten. Auch das kann ein neuer Weg sein -„immer wieder auf den Weg gehen“ – persönlich und gemeinsam
    einen neuen Weg gehen, darin mit festen Schritten unterwegs sein, zu Neuem hin, auf dass die neuen Wege in offenem Geist beschritten werden, dass wir sehen was geschieht und in Erscheinung tritt da und dort ..
    So führt uns der neue Weg an Orte die wir uns vielleicht nie vorgestellt haben? – an Gute! , -) Für uns alle. : -)
    Danke ganz herzlich
    Anita

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