Ein Mönch

Ein Mönch, man nannte ihn Notker, den Stammler, dichtete im 9. Jahrhundert über den heiligen Geist:

Du, der die durch Sprachen und Sitten getrennten
Völker wieder vereint, und die Götzendiener zur
Gottesverehrung zurückruft, bester Lehrer!

Zu beurteilen, ob das angebetete Gegenüber eines Menschen ein Götze ist oder nicht, steht uns nicht zu. Es steht uns aber gut an, unsere eigene Religion darauf hin zu betrachten, ob unsere Sprache und unser Verhalten die Verständigung unter den Völkern fördert. Denn dies ist ein Zeichen für die Anwesenheit des Geistes und für das Wirken des lebendigen Gottes. Befreien wir uns also von unseren leblosen vergötzten Anteile unserer Religion und geniessen wir die neuen Möglichkeiten des Zusammenlebens, die der Geist wirkt.

Die ganze Pfingstsequenz des Notker Balbulus finden Sie:

http://www.pfarreiforum.ch/_downloads/Pfingstsequenz.pdf

 

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