Trinitatis

Der erste Sonntag nach Pfingsten feiert die Dreifaltigkeit oder Trinität. Eingeführt wurde das Fest erst 1334 von Papst Johannes XXII. Ein altes deutsches Wort für diesen Sonntag ist „Frommtag“, heute würde man vielleicht eher „Spiritualitätstag“ sagen. Anlass für dieses Fest ist, dass Gott in seinen drei Personen mit sich, mit den Menschen und mit der Welt in Beziehung steht. Und dies ist der Boden, auf dem auch ich mit mir selbst, mit meinen Mitmenschen und mit Gott, der alles in allem ist, in Beziehung stehe. Und das ist ein Aspekt von einem spirituellen Leben. Oder mit Kurt Marti:

Dreieinigkeit?
Entwurf
ohne Endgültigkeit.
Gott ist Liebe,
will er sagen,
Gottes Sein blüht gesellig…

(Aus: Kurt Marti, Die gesellige Gottheit. Ein Diskurs. Im RADIUS-Verlag, Stuttgart 1993.)

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