Die trinitarische Formel 2Kor 13,13

14.6. 2Kor 13,13_Bild

Die systematische Theologie hält fest, dass es im Neuen Testament noch keine ausgebildete Trinitätslehre gibt. Doch gibt es Vorläufer der christlichen Trinitätslehre. Eins der häufig im Gottesdienst gebrauchten ist die Schlussformel des  zweiten Briefes an die Gemeinde in Korinth, wo Paulus schreibt:

„Die befreiende Zuwendung unseres Herrn Jesus Christus,
die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft, die uns die heilige Geistkraft schenkt,
sei mit euch allen!“ (BigS)

https://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/die-bibel/bigs-online/?2-Kor/13/13-/

 

Richtet sich das Augenmerk auf Jesus Christus, Gott und Geist, mag es scheinen, als seien drei Personen gemeint, die unabhängig von einander handeln und wirken. Doch richtet sich das Augenmerk auf die Beziehung in Zuwendung/Gnade, Liebe und Gemeinschaft, wird spürbar, wie nah alle drei Beziehungsweisen mit einander verbunden sind und in allen die Göttliche Kraft wirkt.

„Mit euch allen“ lädt ein, diese Zusage nicht individuell zu verstehen, sondern gemeinschaftlich: jede Person ist zu unterschiedlichen Zeiten des Lebens  auf andere Weise besonders ansprechbar. Darum begegnet Gott auf dreifache Weise, um die Menschen zu erreichen.

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