„Total abgefüllt mit dem Heiligen Geist“

So beginnt in Jerusalem die Geschichte der Christenheit als Gemeinschaft. Die Sprache – zugegeben für wissenschaftlich geschulte Theologinnen und Theologen eine Herausforderung – ist diejenige von jungen Menschen des 21. Jahrhunderts. Sie übersetzen online und als Gemeinschaftswerk unter dem Titel „Volxbibel“ die sperrigen Texte der Bibel in ihre Sprache und lösen damit etwas ein, von dem in der Apostelgeschichte (1,11) berichtet wird: „Und trotzdem hören wir jeder in unserer Sprache, wie diese Typen da von den großen Sachen erzählen, die Gott macht!“ Die Sprache ist der Schlüssel zum Verstehen der göttlichen Dimension. Ich meine damit nicht, dass sich Theologinnen und Theologen plötzlich mit Jugendslang anbiedern sollen, aber vielleicht gelingt ihnen mit ihrer Sprache und ihrem Leben eine solche Ausstrahlungskraft zu entwickeln, dass auch junge Leute es in „ihrer Sprache“ hören und dumme Sprüche machen und sagen: „Die sind doch alle völlig bekifft!“ Es wäre der Beginn von etwas Neuem, das nichts hinter dem ersten Pfingstereignis zurückstehen würde. Davon träumen darf ich, oder?

http://wiki.volxbibel.com/Apostelgeschichte_2

 

Pfingsten: Jetzt geht’s ab! Die Kraft von Gott, der Heilige Geist, mischt alles auf

1 Als das große Erntefest der Juden gerade losging, waren alle Freunde von Jesus zusammen in einem Raum.

2 Plötzlich kam in dem Raum von oben runter ein Wind auf, alle hörten ein ganz seltsames Rauschen. Es war fast so, als hätte jemand gerade einen großen Ventilator eingeschaltet.

3 Dann sahen sie, wie sich plötzlich bei allen so eine Art Feuerflammen auf die Köpfe setzte.

4 Und dann wurden alle total abgefüllt mit dem Heiligen Geist! Einige fingen dabei an, in irgendeiner fremden Sprache zu reden, einer Sprache, die ihnen der Heilige Geist einfach aufspielte.

5 Zu dem Fest waren gerade mega viele gläubige Juden aus der ganzen Welt nach Jerusalem gekommen.

6 Sehr viele Leute aus der Stadt kriegten das mit, von überall kamen sie angerannt. Was keiner von den Ausländern auf die Reihe kriegen konnte, war, wie die Apostel in ihrer eigenen Sprache reden konnten!

7 „Das geht ja gar nicht!“, riefen die total fertig. „Das sind doch alles Leute aus Galiläa!

8 Das kann doch gar nicht angehen, dass die auf einmal unsere Muttersprache draufhaben? Egal ob wir aus Persien stammen, Meder sind oder Elamiter,

9 ein paar von unseren Männern kommen aus Mesopotamien, Judäa, Kappadozien, Pontus und aus der Gegend von Asien.

Ein Kommentar

  1. Anita Ochsner · Juni 30

    Oh JA. Träume sind wichtig! Finde ich. Sie sollten niemals „vergraben“ werden. Irgendwo im Herzen getragen bleiben. Vielleicht werden sie ein Mal, nicht so, wie man geträumt hat, doch anderes erfüllend … Vielleicht dann, wenn man gar nicht mehr daran gedacht hat? Habe grad in http://www.streetchurch.ch gelesen! (Durch den blog diesseits) Wusste nicht, dass es die gibt.
    Eine ganz gute Sache wohl! In einer Sprache für Junge Menschen verständlich, die sie „empor heben“, sage ich mal so, nach dem was ich gelesen habe. 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s